Als ich ungefähr zehn war, suchte sich mein Vater (mal wieder) eine Freundin. Diesmal fand er eine, die zwei Söhne hatte, die beide älter als ich waren: Michael, der ca. 3 Jahre älter war, und Norbert, der nochmal ein oder zwei älter als Michael war. Michael hatte knatschrote Haare, während Noppi (denn keiner rief ihn "Norbert") schlohblonde Haare hatte. Noppi war schon in der Pubertät, und er hatte ganz andere Interessen als sein Bruder - und als ich ja sowieso, immerhin war ich ja ein Mädchen. Ich hatte mir schon immer einen älteren Bruder gewünscht, und jetzt gleich zwei zu haben, fand ich irgendwie klasse! Leider hatten auch Michael und ich nichts gemeinsam, und meistens gingen wir alle getrennte Wege.
Da die Freundin mit ihren Söhnen wohl kurzerhand mehr oder minder bei uns eingezogen war (nicht so richtig, also nicht so ganz, aber die drei waren eben ständig bei uns), ließ es sich nicht vermeiden, das auch wir drei Kinder immerzu in gewisser Weise zusammen waren. Ich musste mein Zimmer allerdings mit keinem teilen, das wäre meinem Vater dann wohl doch zu weit gegangen.
Aufgrund einiger äußerst delikaten Erlebnisse ein bzw. zwei Jahre zuvor (also mit schätzungsweise acht Jahren), wusste ich, das Jungs "untenrum" ganz anders aussahen als Mädchen. Aber ich war sehr neugierig, und ich
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Donnerstag, 15. Februar 2018
Alle Jungs sind doof und gemein!
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Donnerstag, 1. Februar 2018
Meine erste Liebe: "Liebe Jessica" - Teil 2/2
Um die Story etwas abzukürzen: Jessica brachte tatsächlich am folgenden Wochenende ein neues Feuerzeug in die Jugend-Disco. Wir unterhielten uns dann auch ein wenig, auch wenn ich bei ihrem Anblick nicht einen klaren Gedanken fassen konnte.
Je öfter wir uns trafen - nur auf dem Schulhof gingen wir uns aus dem Weg - umso besser verstanden wir uns. Ich konnte ihr stundenlang zuhören, die ganzen Storys von Typen, die ihr immer nur an die Wäsche wollten, einer mal, der zudringlich geworden war (und das auch noch im Klassenzimmer, während der Abwesenheit des Lehrers), dem sie dann gepflegt eine gezettelt hat, ihre nervende Mutter von wegen 'mach nicht den selben Fehler wie ich,
Mittwoch, 31. Januar 2018
Meine erste Liebe: "Liebe Jessica" - Teil 1/2
Mit dreizehn begann ich mich dann also für Mädchen zu interessieren. Vorher waren die eben einfach nur "keine Jungs", also total uninteressant. Aber als mein kleiner Freund seine ersten Muckser machte, kam ich nicht umhin, das mir Mädchen zunehmend gefielen. Nicht, weil sie was Besonderes konnten, aber sie hatten - genau! - Möpse! Und vielleicht wäre ich immer so ein unreifer Juckler geblieben, wenn mir im nicht mehr ganz so zarten Alter von fünfzehn nicht der Traum meiner schlaflosen Nächte begegnet wäre: Jessica. Mann, die Frau hatte alles, was an einer echten Frau dran sein sollte:
Samstag, 20. Januar 2018
der erste Zungenkuss...
... blieb nicht ganz ohne Folgen
Ich war fast jedes Wochenende mit dabei, ab dem dreizehnten Lebensjahr. Nicht das ich so toll tanzen konnte, aber hey, es waren die 80er, wer hat da schon was drum gegeben, welche Verrenkungen wir aufs Parkett gelegt haben? Ich fands geil, und ich hoffte natürlich jedesmal inständig, das mich irgendein Mädchen unwiderstehlich finden würde, damit ich mal ein bißchen "zur Sache" kommen dürfte.
Außer meinen von schicken Pickeln übersätem Gesicht hatte sich mein Körper in der Pubertät ja auch generell verändert: die Haare sprießten, der Sack juckte schon mal, und das Teil in meiner Hose... ähm, wie drücke ich es
Freitag, 19. Januar 2018
Letztendlich doch eine Frau...
... oder: der Traum, ein Junge zu sein
Als damals 'Die unendliche Geschichte' ins Kino kam (1984), fand ich Atréju toootal süß! Lag vermutlich an den langen Haaren - denn dunkle Haare fand ich sowieso schön, wenn es denn kein rotes sein konnte. Ich war so um die 11 Jahre jung, und durch unsere viele Umzieherei (letzten Endes kam ich auf 60 Umzüge in 18 Jahren) war ich es gewohnt, viel allein zu sein. Kontakt zu Gleichaltrigen gestaltete sich holprig: in der Schule und im Hort zwangsläufig geknüpft, waren die Kinder, die mich privat umgaben, meistens 2-3 Jahre jünger. Das war mir oft zu langweilig. Überhaupt war mir mit anderen Kindern eher langweilig, denn sie wollten nie das spielen, was ich wollte, und das war am liebsten rausgehen und wild rumtoben.
Gegenüber der Wohnsiedlung, in der ich damals lebte, befand sich eine Baustelle. Zwar war diese von einem Maschenzaun umgeben, aber das war ja für mich noch lange kein Hindernis, mich nicht dennoch auf dem Baugelände rumzutreiben. Meine beiden Freundinnen, die auch in der Wohnsiedlung lebten, wollten da nicht mit
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